Unser Standort
Schneflingen, Wittingen


Montag - Freitag
von 8:00-16:30

Warenkorb
Ihr Warenkorb ist leer

Fügen Sie Artikel hinzu, um mit dem Einkauf zu beginnen.

Von Franke Baustoffe
6. Okt. 2026 12 Min. Lesezeit

Dachrinne verbinden ohne Löten: zwei Teile zum Stoß fügen

Verbindungsschale, EPDM-Dichtung, Einstecktiefe — der Stoß ohne Flamme
10 Arbeitsschritte
7 typische Fehler

Verbinden ist nicht Abdichten

Zwei Aufgaben werden an der Dachrinne ständig verwechselt, und die Verwechslung führt zu beiden falschen Lösungen: Verbinden und Abdichten.
Verbinden heißt: zwei getrennte Teile zu einem Stoß fügen
Ein neues Rinnenstück wird an das vorherige angesetzt, ein Winkel an die Rinne, ein Endstück ans Ende. Es entsteht eine Verbindung, die zwei Bauteile trägt und dichtet — ein neuer Übergang im Strang.
Abdichten heißt: eine undichte Stelle schließen
Eine vorhandene Naht oder ein Riss wird an der Stelle dicht gemacht, an der sie schon liegt (Dachrinne abdichten ohne Löten). Das ist eine andere Arbeit an einem anderen Ort — und mit einer anderen Technik.
Warum die Unterscheidung zählt
Wer zwei Teile verbinden will, aber abdichtet statt zu verbinden, schmiert Dichtmasse auf einen Stoß, der eine Schale und eine Dichtung braucht — das hält nicht. Deshalb steht am Anfang die Frage: Wird hier verbunden oder abgedichtet?
Eine Ausnahme gibt es aber, und sie ist wichtig
Manche Systeme sind ausdrücklich für beides freigegeben. Der Klebe-Rinnenverbinder von GRÖMO etwa wird laut Hersteller sowohl für die Neumontage als auch zur Sanierung angeboten — er wird mittig über eine undichte Naht oder Schadstelle geklebt und saniert damit auch eine gerissene Lötnaht. Voraussetzung sind die Schritte aus der Montageanleitung: Patina im Klebebereich abschleifen, Innenseite anschleifen, reinigen, Kleberaupe nach Vorgabe, Lasche über den Wasserfalz biegen. Und ein Punkt, den die Anleitung eigens nennt: Die Klebeverbindung ist starr — der Dehnungsausgleich muss dann an anderer Stelle im Strang liegen. Was das eigene System kann, steht in seiner Anleitung; pauschal ausschließen lässt es sich nicht.

Unser Regensammler & Fallrohrfilter Sortiment 9 Produkte

Filter

Welche Verbindung für welchen Werkstoff

Bevor es ans Wie geht, steht die Frage davor: Welches System liegt vor? Der Werkstoff der Rinne legt die Verbindungsart fest — nicht umgekehrt.
WerkstoffVerbindung
Titanzink, KupferLöten (Klempner, Zink-Dachrinne abdichten); Systemkleber nur mit Herstellerfreigabe
AluminiumKleber, Niet oder Schale — je nach System (Alu-Dachrinne verbinden)
Beschichteter StahlSchale oder Klemme, sonst ein freigegebener Kleber
PVC-U, halbrundStecksystem mit Lippendichtung
PVC-U, Kasten- oder Duplexprofilgeklebt, nach Systemvorgabe
Die Tabelle ersetzt nicht die Systemanleitung — sie zeigt, zu welcher Familie von Verbindung der eigene Strang gehört.

Die Verbindungsschale: der Stoß im System

Der Stoß zweier Rinnenstücke wird im System mit einer Verbindungsschale geschlossen — einem Formteil, das die beiden Enden umschließt und gegeneinander fixiert.
Die Schale ist werkstoffspezifisch
Eine Verbindungsschale für PVC-U passt nicht auf eine Metallrinne und umgekehrt; auch zwischen den Metallwerkstoffen gibt es Unterschiede in Geometrie und Dichtung. Die Schale gehört zum System der Rinne — sie ist für genau dieses Profil und genau diesen Werkstoff geformt, nicht eine Universalklammer. Eine fremde Schale sitzt entweder lose oder klemmt die Rinne, aber sie dichtet nicht (→ der Aluminium-Sonderfall Alu-Dachrinne verbinden).
Die Schale dichtet durch die eingearbeitete Dichtung
In die Schale ist ein Dichtungsprofil eingelegt, das die beiden Rinnenenden abdichtet, sobald sie eingeschoben sind. Das ist der Unterschied zum Löten: Wo die Lötnaht die Verbindung flüssig verbindet, dichtet die Schale mechanisch durch Druck auf die Dichtung. Dafür muss die Schale richtig sitzen — die Enden sauber entgratet und bis zur vorgesehenen Tiefe eingeschoben.
Bei gedichteten PVC-U-Systemen gilt das Klebeverbot
Eine gedichtete Steckverbindung wird nicht zusätzlich verklebt — der Kleber greift die Lippendichtung an und zerstört genau die Dichtung, die die Schale dicht macht. Wo das System ausdrücklich das Kleben vorsieht, kommt der für das System freigegebene Rinnenkleber zum Einsatz; wo es gedichtet steckt, wird gesteckt (Dachrinne abdichten).

Die EPDM-Lippendichtung

Das Herz der lötfreien Verbindung ist die EPDM-Lippendichtung — der elastische Ring, der den Stoß dicht macht.
EPDM
(Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk) ist der Dichtwerkstoff, der sich für Rinnenverbindungen durchgesetzt hat: alterungs- und witterungsbeständig, auch unter Wasser und bei Temperaturwechsel formstabil. Die Lippenform tut den Rest — die Dichtung liegt mit mehreren Lippen an der Rinnenwand an, so dass sie dichtet, statt nur anzuliegen, und die Bewegung der Rinne aufnimmt.
Die Dichtung dichtet nur, wenn sie komprimiert wird
Eine Lippendichtung, die lose in der Schale liegt, ist keine Dichtung. Erst wenn das Rinnenende sauber eingeschoben ist, drückt die Schale die Lippen an das Blech beziehungsweise den Kunststoff — und genau dieser Anpressdruck ist die Dichtheit. Deshalb gehört zur Verbindung der Blick auf die Einstecktiefe: zu wenig eingeschoben heißt zu wenig Anpressdruck, zu viel heißt falsch belastet.
Die Dichtung wird beim Lösen geprüft, nicht nur beim Verbinden
Beim Zerlegen einer alten Verbindung zeigt sich, ob die Lippendichtung noch formschlüssig anliegt oder ausgehärtet und gerissen ist. Eine erneuerte Verbindung bekommt eine erneuerte Dichtung — die alte Lippe wiederzuverwenden spart am falschen Ende (Dachrinne reparieren).

Die Einstecktiefe: der Dehnungsausgleich im Stecksystem

Die Verbindung eines Stecksystems ist nicht nur ein Dichtpunkt, sondern auch der Ort, an dem die Rinne ihre thermische Längenänderung aufnimmt — und dafür gibt es die Einstecktiefenmarkierung. Das gilt so aber nur für entsprechend konstruierte Stecksysteme: Bei Löt- oder Klebenähten wird die Bewegung nicht an der Naht aufgenommen, sondern über gesonderte Bewegungsausgleicher.
Eine Rinne dehnt sich mit der Temperatur
Über einen langen Strang summiert sich das zu einer spürbaren Längenänderung zwischen Frostnacht und Sommersonne. Beim Stecksystem muss der Stoß diese Bewegung aufnehmen können — und genau dafür ist das Rinnenstück nicht bis zum Anschlag eingeschoben.
Die Einstecktiefenmarkierung
auf dem Verbinder gibt vor, wie tief das Rinnenstück bei welcher Temperatur eingeschoben wird — und die Richtung ist die, die dem ersten Gefühl widerspricht: bei kalter Montage weniger tief, bei warmer Montage tiefer.
Der Grund liegt darin, in welchem Zustand die Rinne gerade ist. Wer im Winter montiert, hat das kürzeste Stück in der Hand, das er je haben wird — es wird sich zur Sommersonne hin ausdehnen, und dieser Weg muss im Stoß frei bleiben. Also bleibt die Rinne bewusst weit außen, mit großem Spalt zum Anschlag. Wer im Sommer montiert, hat das längste Stück in der Hand; es wird sich zurückziehen, und der Stoß wird deshalb tiefer gesteckt, damit er im Winter nicht aufklafft.
Wer die Markierung ignoriert und bis zum Anschlag schiebt, bindet den Strang starr ein: Im Sommer stößt das gedehnte Material an, findet keinen Weg und drückt sich aus den Haltern (Dachrinne montieren).
Bei langen Strängen kommt der Dehnungsausgleicher dazu. Die Einstecktiefe nimmt die Bewegung der einzelnen Steckverbindung auf; ab einer bestimmten Stranglänge genügt das nicht mehr, und ein Dehnungsausgleicher wird als eigenes Bauteil eingesetzt. Beides — Einstecktiefe und Dehnungsausgleicher — gehört zum System und steht in dessen Anleitung, nicht in einer Faustregel (Dachrinne mit Gefälle).

Gleithilfe beim Einschieben

Damit das Rinnenende bis zur Einstecktiefenmarkierung gleitet, ohne die Lippendichtung umzustülpen, sehen manche Systeme eine Gleithilfe vor — das Anfeuchten der Dichtung oder ein Systemgleitmittel. Ob und welche zulässig ist, steht in der Systemanleitung — nicht in der Küche: Spülmittel- oder Ölreste sind keine Gleithilfe, sie verunreinigen die Dichtfläche und greifen das Elastomer an.

Der zugelassene Kleber für Metall

Nicht jede lötfreie Verbindung wird gesteckt. Bei Metallrinnen gibt es den zweiten Weg: den zugelassenen Rinnenkleber.
Für Metall gilt: kleben nur, wo das System es vorsieht
Ein für den Werkstoff zugelassener Rinnenkleber verbindet zwei Metallenden durch eine Klebefuge mit definierter Überlappung — die lötfreie Alternative zur Lötnaht an den Systemen, die dafür gebaut sind (Dachrinne abdichten ohne Löten). Die Zulassung ist der Schlüssel: Der Kleber muss für den konkreten Werkstoff freigegeben sein, mit dem passenden Primer und der vorgeschriebenen Klebefläche. Die Alu-Besonderheiten — Kleber, Klebefläche, Blindniete — stehen in Alu-Dachrinne verbinden.
Die Klebefuge ist kein Ersatz für die Schale
Wo ein System die Schale vorsieht, wird geschalt; wo es klebt, wird geklebt. Ein Kleber, der auf eine gedichtete Verbindung geschmiert wird, greift die Dichtung an; eine Schale, die auf eine Klebefuge gesetzt wird, dichtet die nicht dicht. Beide Wege schließen sich an derselben Stelle aus.
Und: Zink und Kupfer werden meist gelötet
Eine Titanzink- oder Kupferverbindung gehört in der Regel dem Klempner (Zink-Dachrinne abdichten); daneben existieren systemfreigegebene Klebeverbindungen für Titanzink (RHEINZINK) als Ausnahme. Der zugelassene Rinnenkleber ist vor allem die Domäne der Metalle, die zum Kleben gebaut sind.

Die alte Verbindung auseinandernehmen

Oft wird am Bestand nicht neu verbunden, sondern ein Stück im Strang ersetzt — dann steht vor dem neuen Stoß das Lösen des alten.
Die Steckverbindung
wird gegen ihre Rastung geöffnet: Nocke oder Klemme zurückdrücken, das Rinnenstück aus der Schale ziehen. Gewalt ist hier das falsche Werkzeug — wer hebelt, beschädigt die Dichtungsnut, und die neue Dichtung sitzt in einer verformten Aufnahme.
Die Klebeverbindung ist nicht zerstörungsfrei lösbar
Sie wird sauber ausgeschnitten, und die Enden werden neu vorbereitet — entgratet, gereinigt, auf die neue Schale oder Fuge eingestellt. Ein alter Kleberand bleibt nicht stehen.
Die gelötete Verbindung
ist der dritte Fall — und der einzige, der nicht in Eigenleistung gehört: Sie wird verlötet, also vom Klempner (Zink-Dachrinne abdichten).

Stoßlage und Halter

Wo der Stoß im Strang liegt, entscheidet über seine Last. Eine Verbindung gehört in Halternähe — geplant wird der Stoß so, dass ein Halter ihn trägt oder unmittelbar daneben sitzt; die Systemvorgabe nennt den zulässigen Abstand. Fehlt ein Halter an dieser Stelle, kommt ein zusätzlicher Halter neben den Stoß. Was nie vorkommt: der Stoß in der Mitte des Halterabstands — genau dort hängt ein Strang am stärksten durch, und ein durchhängender Stoß belastet Dichtung und Schale dauerhaft.
Beratungsgespräch bei Franke Baustoffe: Musterplatten und Farbkarten im Vergleich
●  Baustoffhandel seit 1978
Passt das zu Ihrem Dach?
Maße und Aufbau durchgeben — wir stellen Ihnen zusammen, was dazugehört.
Beratung anfragen05839 97786-0Mo–Fr · Schneflingen

Verbinden ohne Löten: Schritt für Schritt

1

Asbestfrage klären — vor dem ersten Eingriff

Wer eine Verbindung am Bestand löst, öffnet oder trennt, fasst die alte Traufe an. Bei Objekten mit Baubeginn bis einschließlich 31. Oktober 1993 ist an der Rinne, an Traufteilen, Klebern, Kitten und Beschichtungsmassen mit Asbest zu rechnen; bei später erneuerten Bauteilen sind deren Einbau- und Produktnachweise gesondert zu prüfen. Verlässliche Unterlagen räumen den Verdacht aus, sonst klärt eine Materialprobe im Labor. Besteht Verdacht, wird nicht gelöst, geöffnet oder getrennt — Umgang, Demontage und Entsorgung nach TRGS 519 durch einen qualifizierten Fachbetrieb. Diese Frage steht vor dem Lösen des ersten Teils, nicht danach.

2

Verbinden oder abdichten?

Zwei getrennte Teile zu einem Stoß → verbinden (hier). Eine undichte Stelle an einer vorhandenen Naht → abdichten (Dachrinne abdichten ohne Löten). Die Frage entscheidet über die Technik.

3

Werkstoff und System bestimmen

PVC-U oder Metall — und welches Metall? Die Verbindungsschale und die Dichtung müssen zum System der Rinne passen; bei Aluminium gelten die Besonderheiten des Werkstoffs (Alu-Dachrinne verbinden); bei Zink oder Kupfer ist das Löten der Weg (Zink-Dachrinne abdichten).

4

Standplatz sichern

Von Gerüst oder Arbeitsbühne, nicht von der Leiter und nicht auf der Rinne abgestützt.

5

Rinnenenden vorbereiten

Sauber entgraten, reinigen — die Enden müssen glatt und frei von Grat sein, sonst beschädigen sie beim Einschieben die Lippendichtung.

6

Dichtung prüfen und einsetzen

Die EPDM-Lippendichtung der Schale auf Sitz und Zustand prüfen; bei erneuerter Verbindung eine neue Dichtung einsetzen, nicht die alte wiederverwenden.

7

Einschieben — bis zur Einstecktiefenmarkierung

Das Rinnenstück bis zur Einstecktiefenmarkierung einschieben, nach der Montagetemperatur — nicht bis zum Anschlag. Bei gedichteten PVC-U-Systemen: nicht zusätzlich kleben.

8

Wo geklebt wird, kleben — nach System

Bei Metallrinnen mit Klebesystem den für den Werkstoff zugelassenen Rinnenkleber mit definierter Überlappung auftragen, nach Systemvorgabe (Dachrinne abdichten ohne Löten). Keine Klebefuge über eine gedichtete Schale.

9

Dehnung prüfen

Ist der Strang lang, gehört der Dehnungsausgleicher des Systems dazu — sonst reißt die Verbindung beim Temperaturwechsel (Dachrinne mit Gefälle).

10

Wasserprobe

Am Ende Wasser einlaufen lassen und beobachten, ob der Stoß dicht ist. Die Wasserprobe bestätigt die Verbindung, bevor der nächste Regen es tut.


Die häufigsten Fehler

FehlerFolge
Verbindung bis zum Anschlag eingeschobenStrang starr eingebunden, drückt sich aus
Einstecktiefenmarkierung ignoriertkein Dehnungsausgleich am Stoß
Falsche Schale für den Werkstoffdichtet nicht, klemmt oder sitzt lose
Gedichtete PVC-Verbindung verklebtKleber greift die Lippendichtung an
Alte Lippendichtung wiederverwendetDichtung dichtet nicht mehr
Zink- oder Kupferverbindung geklebtVerbindung tropft, gehört gelötet
Dehnungsausgleicher am langen Strang vergessenNähte reißen beim Temperaturwechsel
---

Was beachtet werden muss

Asbest
Bei Baubeginn bis einschließlich 31. Oktober 1993 ist an der Rinne, an Traufteilen, Klebern, Kitten und Beschichtungen mit Asbest zu rechnen, bis Unterlagen oder eine Materialprobe den Verdacht ausräumen; bei später erneuerten Bauteilen sind deren Nachweise gesondert zu prüfen. Material aus 1994 und 1995 ist nicht automatisch unverdächtig. Besteht Verdacht, wird nicht gelöst, geöffnet oder getrennt — Umgang und Entsorgung nach TRGS 519 durch den Fachbetrieb.
Verbinden ist nicht Abdichten
Zwei getrennte Teile werden zu einem Stoß gefügt — das ist Verbinden. Eine undichte Stelle an einer vorhandenen Naht wird geschlossen — das ist Abdichten (Dachrinne abdichten ohne Löten). Wer beides verwechselt, wendet die falsche Technik an.
Die Schale gehört zum System
Die Verbindungsschale ist werkstoffspezifisch — eine Schale für PVC-U dichtet keine Metallrinne. Schale, Dichtung und Rinne stammen aus demselben System.
Einstecktiefe ist Dehnungsausgleich im Stecksystem
Beim Stecksystem wird das Rinnenstück bis zur Einstecktiefenmarkierung eingeschoben, nach der Montagetemperatur — nicht bis zum Anschlag. Löt- und Klebenähte nehmen die Bewegung nicht an der Naht auf, sondern über gesonderte Bewegungsausgleicher. Gedichtete PVC-U-Verbindungen werden nicht zusätzlich verklebt.
Löten ist Fachhandwerk
Zink und Kupfer werden meist gelötet (Zink-Dachrinne abdichten); systemfreigegebene Klebeverbindungen für Titanzink existieren als Ausnahme. Der zugelassene Rinnenkleber gehört vor allem den Metallen, die zum Kleben gebaut sind (Alu-Dachrinne verbinden).
Absturz
Gearbeitet wird von Gerüst oder Arbeitsbühne, nicht von der Leiter und nicht auf der Rinne abgestützt.
Was schiefgeht, wenn man es falsch macht
Der klassische Fehler ist der starr eingeschobene Stoß: bis zum Anschlag gesteckt, weil die Einstecktiefenmarkierung ignoriert wurde. Im Sommer schiebt sich der Strang zusammen und drückt sich aus den Haltern, im Winter reißt er an den Nähten — und die Verbindung, die dicht aussah, war von Anfang an falsch belastet. Deshalb gehört die Einstecktiefe zur Verbindung wie die Dichtung selbst: Wer verbindet, verbindet mit Bewegung, nicht starr.
---