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Von Franke Baustoffe
6. Okt. 2026 13 Min. Lesezeit

Terrassenüberdachung Sonnenschutz nachrüsten

Aufdach- oder Unterglasmarkise, gtot und Windwiderstand — und der Motor gehört zur Elektrofachkraft
8 Arbeitsschritte
10 typische Fehler

Vorab: Die Schadstofffrage und die Montagefläche

Bevor eine Markise geplant wird, stehen zwei Bestimmungen, die über die Montage entscheiden: Was steckt in der Bestandskonstruktion — und woran wird befestigt?

🔴 Die Schadstofffrage steht am Anfang. Die Platten selbst sind dabei kein Thema: Glas, PMMA und Polycarbonat enthalten kein Asbest — unabhängig davon, wie alt sie sind. Eine bestehende Überdachung ist trotzdem Altbestand, und das betrifft alles um die Platte herum. Alte Kitte, Dichtstoffe, Beschichtungen sowie ein älteres Bestandsdach und seine Anschlüsse können dagegen aus der Zeit bis einschließlich 1993 stammen und asbesthaltig sein. Das gilt erst recht, wo Konsolen in die Bestandsfassade des Hauses gesetzt werden: Alte Putze und Bekleidungen aus der Zeit bis einschließlich 1993 können asbesthaltig sein; bei Verdacht nicht bohren, sondern TRGS 519 und Fachbetrieb. Maßgeblich ist genau genommen der Baubeginn des Objekts: Wurde bis einschließlich 31. Oktober 1993 mit dem Bau begonnen, ist mit Asbest zu rechnen; bei später erneuerten Bauteilen zählen deren eigene Einbau- und Produktnachweise.

Die Montagefläche ist das Tragwerk, nicht die Platte
Eine Markise an einer Terrassenüberdachung wird an deren Unterkonstruktion befestigt — an Riegeln, Pfosten oder Profilen —, nicht an der Stegplatte oder der Scheibe. Die Platte trägt nichts; sie ist die Eindeckung. Die Frage vor der Montage ist deshalb, ob das vorhandene Tragwerk die zusätzliche Last und die Windkräfte der Markise aufnehmen kann.
Der Anschlussort wird mitgeplant
Der Motor der Markise braucht Strom — und der Anschluss muss witterungsgeschützt liegen, nicht als offene Steckdose unterm Dach. Wo der Anschluss hinkommt, entscheidet die Elektrofachkraft; die Montage plant ihn nur ein, sie führt ihn nicht aus.

Sonnenschutz nachrüsten: zwei Systeme, zwei Wirkungen

„Sonnenschutz nachrüsten" an einer Terrassenüberdachung ist keine Frage mit einer einzigen Antwort — es gibt zwei grundverschiedene Wege, die sich in Wirkung und Montage unterscheiden.
Der Sonnenschutz wirkt entweder außen oder innen
Die außenliegende Markise sitzt über der Eindeckung und hält die Sonne ab, bevor sie durch die Scheibe dringt — der wirksamste Weg gegen Hitze. Die innenliegende Markise sitzt unter der Eindeckung und hält die Sonne nur teilweise ab, weil die Wärme bereits durch das Glas ist; sie wirkt vor allem gegen Blendung und weniger gegen Hitze.
Beide sind keine Dachfenster-Markise
Franke führt eine Markise (176 Artikel) — aber als Dachfenster-Zubehör in der Rollo-/ Jalousie-Kategorie, nicht als Sonnenschutz für Terrassenüberdachungen. Das ist eine andere Produktart; die Terrassenüberdachungs-Markise liefert der Markisenfachbetrieb beziehungsweise der Hersteller des Überdachungssystems.
Die Wahl ist eine thermische Entscheidung
Wer gegen Hitze nachrüstet, braucht den außenliegenden Schatten; wer nur gegen Blendung nachrüstet, dem reicht innen. Die Entscheidung hängt am Kennwert, der beide vergleichbar macht — dazu gleich.

Außenliegende Aufdachmarkise und innenliegende Unterglasmarkise

Die beiden Systeme unterscheiden sich nicht nur im Ort, sondern in allem, was danach kommt: Wirkung, Wind, Montage.
Die außenliegende Aufdachmarkise
liegt über der Eindeckung, auf dem Tragwerk. Sie schattet die Fläche, bevor die Strahlung das Glas erreicht, und ist damit die wirksamste Lösung gegen Aufheizung. Ihr Preis: Sie ist Wind und Wetter direkt ausgesetzt — Regen, Wind und UV treffen sie ungeschützt. Der Windwiderstand wird zur zentralen Frage, weil eine ausgefahrene Markise über dem Dach eine große Angriffsfläche ist.
Die innenliegende Unterglasmarkise
liegt unter der Eindeckung, im geschützten Raum darunter. Sie ist vor Wind und Wetter geschützt und hält länger sauber. Ihr Preis: Die Wärme ist bereits durch die Scheibe gedrungen, bevor sie schattet — gegen Hitze hilft sie nur begrenzt. Sie ist vor allem Blendschutz und Sichtschutz, kein Hitzeschutz.
Die Entscheidung folgt aus dem Ziel
Wer die Terrasse kühl halten will, nimmt außen; wer nur das Licht regulieren will, nimmt innen. Beides nachzurüsten ist möglich — aber die außenliegende Variante stellt die härteren Anforderungen an Wind und Montage, die innenliegende an die Unterkonstruktion und den Anschluss.

Außen oder innen — die Entscheidungstabelle

Aus den beiden Prosa-Porträts wird die Kaufentscheidung, wenn man die Kriterien nebeneinanderlegt.
KriteriumAufdachmarkise (außen)Unterglasmarkise (innen)
Hitzeschutzvor der Scheibe — wirksam, senkt den gtot deutlichhinter der Scheibe — Wärme ist bereits drin
Blendschutzjaja — die eigentliche Stärke
Windaussetzungvoll ausgesetzt — Windklasse und Sensor entscheidengeschützt unter der Eindeckung
Verschmutzung und WartungWetter direkt, öfter reinigenbleibt sauber
Schutz der Markise selbstRegen, Wind und UV treffen das Tuchunter der Eindeckung geschont
Nachträgliche MontierbarkeitKonsole am Tragwerk, teils durch die EindeckungEinbautiefe zwischen Platte und Sparren nötig
Die Tabelle ändert nichts an der Thermik — sie macht nur sichtbar, dass „Sonnenschutz" zwei Anschaffungen mit zwei Lebensläufen ist.

Hitzestau hinter der innenliegenden Markise

Die Unterglasmarkise hat eine Kehrseite, die kein Prospekt zeigt: Sie schirmt die Wärme ab, nachdem sie durch die Eindeckung ist — und fängt sie genau dort.
Das dunkle Tuch heizt den Zwischenraum
Zwischen Eindeckung und Tuch entsteht ein Wärmepuffer: Die Strahlung geht durch die Platte, trifft das dunkle Tuch und heizt die eingeschlossene Luft. Dieser Puffer steht an der Unterseite der Eindeckung — bei Glas wie bei Kunststoff.
Die Verträglichkeit ist Herstellersache
Ob Platte, Beschichtung und Beschichtungskanten die höhere Temperatur und die Thermospannung dauerhaft vertragen, klärt die Freigabe des Platten- beziehungsweise Markisenherstellers — vor der Bestellung, nicht nach dem ersten heißen Sommer. Ein Blendschutz, der die Eindeckung schädigt, ist teurer als die Hitze, die er fernhalten soll.

Der gtot nach DIN EN 14501: was der Sonnenschutz leistet

Es gibt einen Kennwert, der Sonnenschutzsysteme vergleichbar macht — und er beantwortet, was die Nachrüstung tatsächlich bringt.
DIN EN 14501
ist die Norm für Abschlüsse im Bereich des thermischen und visuellen Komforts. Sie definiert Kennwerte, mit denen sich die Wirkung eines Sonnenschutzes ausdrücken lässt — darunter der Gesamtenergiedurchlassgrad gtot.
Der gtot sagt, wie viel Energie durchkommt
Der Gesamtenergiedurchlassgrad gtot gibt an, welcher Anteil der Sonnenenergie trotz Glas und Sonnenschutz in den Raum gelangt. Ein niedriger gtot bedeutet: wenig Energie kommt durch, der Schutz ist wirksam; ein hoher gtot bedeutet: viel Energie kommt durch. Der Wert bezieht die Kombination aus Verglasung und Sonnenschutz ein — nicht nur das Glas, nicht nur die Markise.
Warum der Wert zählt
Der gtot macht aus der subjektiven Frage „bringt das was?" eine messbare. Eine außenliegende Markise senkt den gtot deutlich stärker als eine innenliegende — genau weil sie die Strahlung vor dem Glas abfängt. Wer gegen Hitze nachrüstet und nur auf die Optik schaut, wählt womöglich innen und wundert sich, dass es trotzdem warm bleibt. Der gtot erklärt vorher, was die Nachrüstung leisten wird.

Der Windwiderstand nach DIN EN 13561

Die außenliegende Markise hat einen Gegner, den die innenliegende nicht kennt — den Wind.
DIN EN 13561
ist die Norm für Außenmarkisen. Sie legt die Leistungs- und Sicherheitsanforderungen fest, die eine Markise als Produkt erfüllen muss — unter anderem ihren Windwiderstand und die zugehörige Windklasse. Die Windklasse sagt aus, bis zu welcher Windbelastung die Markise ausgefahren bleiben darf; bei stärkerem Wind müssen übliche Markisen eingefahren werden.
Die Markise ist eine Windangriffsfläche
Eine ausgefahrene Aufdachmarkise bietet dem Wind eine große Fläche — und der Wind drückt nicht nur, er saugt und hebelt. Die Befestigung muss diese Kräfte in das Tragwerk der Überdachung ableiten, ohne es zu überlasten. Eine Markise, deren Befestigung den Wind nicht hält, wird zur Gefahr für die Menschen darunter.
Die Norm ersetzt nicht die objektspezifische Bemessung
Die Windklasse der Markise ist das eine; die konkrete Befestigung an der vorhandenen Überdachung das andere. Beides gehört zusammen geprüft — Markise und Tragwerk müssen zum Wind zueinanderpassen. Wer die Windfrage weglässt, hat keinen Sonnenschutz montiert, sondern ein Segel aufgespannt.

Der Windsensor: was er leistet — und was nicht

Die Windklasse hat eine stille Voraussetzung: Jemand muss rechtzeitig einfahren — und der ist bei einem Sommergewitter selten zuhause.
Der Sensor schließt einen Teil der Lücke zwischen Klasse und Alltag
Ein Windsensor misst die Böen an der Markise und löst das automatische Einfahren aus, sobald der eingestellte Wert überschritten wird — auch wenn niemand da ist. Das ist ein deutlicher Gewinn, aber keine Garantie: Eine plötzliche Sturmbö kann schneller sein als der Einfahrweg, und ein Sensor kann ausfallen oder verschmutzen. Er ist außerdem kein Pflichtbauteil, sondern Zubehör — die Windklasse gilt mit ihm wie ohne ihn für die eingefahrene Markise. Wer verreist oder Unwetter erwartet, fährt vorher ein.
Die Automatik gehört zum Anschluss
Der Sensor arbeitet mit dem Motor — seine Einbindung in die Steuerung ist Teil des elektrischen Anschlusses und damit Elektrofachkraft-Arbeit wie der Motor selbst. Geplant wird er mit der Markise, nicht nachträglich, wenn das erste Segel gerissen ist.

Montiert wird an der Unterkonstruktion, nie an der Platte

Die Montage hat einen Grundsatz, der alle weiteren Fehler verhindert: Die Markise hängt am Tragwerk, nie an der Eindeckung.
Die Last geht in Riegel und Pfosten
Die Konsolen der Markise werden an der Unterkonstruktion befestigt — an den tragenden Riegeln, Pfosten oder Profilen der Überdachung. Sie tragen das Gewicht der Markise und die Windkräfte und leiten sie ins Tragwerk ab. Die Stegplatte oder Scheibe darüber ist nur Eindeckung; sie trägt nichts und wird nicht belastet.
Die Unterkonstruktion muss die Zusatzlast tragen
Eine bestehende Überdachung wurde für ihre eigene Last bemessen — Eindeckung, Schnee, Wind. Die Markise ist eine zusätzliche Last. Ob das vorhandene Tragwerk sie aufnehmen kann, gehört vor der Montage geprüft; ein zu schwaches Profil, an das eine schwere Markise geschraubt wird, ist ein Versagen mit Ansage.
Die Montage ist die Eigenleistung
Bei sicherer Zugänglichkeit — vom Gerüst oder der Arbeitsbühne, nie von der Leiter — ist das mechanische Befestigen der Markise Heimwerkerarbeit: Konsolen setzen, Markise einhängen, ausrichten. Vorausgesetzt, Tragwerk und Windfrage sind geklärt und die Herstellervorgabe wird eingehalten.

Sonderfälle: Konsole oben, Einbautiefe darunter

Zwei Punkte entscheiden im Bestand über Gelingen oder Pfusch — je nach System ein anderer.
Bei der Aufdachmarkise sitzt die Konsole über oder durch der Eindeckung. Sie steht auf dem Tragwerk oberhalb der Platten oder greift durch sie hindurch auf Riegel und Pfosten. Jede Durchdringung der Eindeckung ist eine Öffnung in der wasserführenden Ebene — sie gehört systemkonform abgedichtet, mit den vom System vorgesehenen Durchgängen, und das ist Fachbetrieb-Arbeit, kein Silikonabschluss in Eigenleistung.
Bei der Unterglasmarkise entscheidet die Einbautiefe. Zwischen Platte und Sparren muss Platz für Behang, Welle und Führung sein — dieses Maß wird vor der Bestellung ausgemessen, nicht beim Auspacken. Und was eingebaut ist, will irgendwann gewartet werden: Der Zugang zu Welle und Antrieb gehört mitgeplant, sonst endet jede Reparatur am halb geöffneten Dach.

Der Antrieb: Kurbel, Motor, Akku oder Solar

Der Text über den Motoranschluss droht jeden Leser zur Elektrofachkraft zu schicken — es gibt Antriebe, die dort gar nicht hinführen.
Die Kurbel braucht keinen Stromanschluss
Die manuelle Markise wird mit der Handkurbel aus- und eingefahren; sie ist komplett in Eigenleistung montier- und betreibbar, weil an ihr kein Stromkreis hängt. Wer ohnehin nur gelegentlich beschattet, fährt mit ihr am einfachsten — und am sichersten bei der Abgrenzung der Gewerke.
Akku- und Solarantriebe kommen ohne feste Leitung aus
Ein Antrieb mit Akku, den ein kleines Solarmodul lädt, braucht keinen Anschluss an die Hausinstallation — die Montage bleibt Eigenleistung, weil keine feste Leitung verlegt wird.
Der Funkmotor ändert nichts an der Grenze
Auch der motorisierte Antrieb mit Funkfernbedienung braucht einen festen elektrischen Anschluss — und der bleibt Elektrofachkraft-Arbeit, witterungsgeschützt ausgeführt. Die Wahl des Antriebs entscheidet also, ob diese Nachrüstung ein reines Heimwerkerprojekt bleibt oder ein Termin mit der Fachkraft wird.

Der Motoranschluss gehört der Elektrofachkraft

Hier trennt sich die Eigenleistung von der Facharbeit — und die Grenze ist nicht verhandelbar.
Der Motor braucht einen elektrischen Anschluss
Viele Sonnenschutzmarkisen sind motorisiert. Der Antrieb braucht Strom — und der Anschluss muss witterungsgeschützt liegen: nicht als offene Steckdose unter dem Dach, wo Regen und Feuchte hinkommen, sondern als geschützter, fachgerechter Anschluss.
Der Anschluss ist Elektrofachkraft-Arbeit
Einen Motor anschließen heißt: Leitung verlegen, Anschluss herstellen, Schutzmaßnahmen prüfen. Das ist Elektroinstallation — Sache der Elektrofachkraft, nicht des Heimwerkers. Die mechanische Montage der Markise endet, wo die Klemme beginnt.
Die beiden Seiten werden sauber getrennt
Der Heimwerker montiert die Markise mechanisch; die Elektrofachkraft schließt den Motor an. Wer den Motor selbst anschließt, greift in einen Stromkreis ein — mit allen Folgen. Diese Seite sagt das ausdrücklich, statt den Anschluss als „letzten Handgriff" der Montage zu verkaufen. Auch der witterungsgeschützte Ort des Anschlusses wird mit der Fachkraft abgestimmt, nicht selbst festgelegt.
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Schritt für Schritt: Montage und Anschluss sauber getrennt

Dieser Ablauf beschreibt die Nachrüstung — ausdrücklich getrennt nach mechanischer Montage und elektrischem Anschluss.
1

Schadstofffrage klären

Bestandskonstruktion und Fassade prüfen — alte Kitte, Dichtstoffe, Beschichtungen und ein älteres Bestandsdach können asbesthaltig sein (siehe ganz oben). Dann die Unterkonstruktion (Riegel, Pfosten, Profile) der Überdachung als Befestigungsgrund bestimmen.

2

System wählen

Außenliegende Aufdachmarkise gegen Hitze, innenliegende Unterglasmarkise gegen Blendung — am gtot nach DIN EN 14501 entscheiden.

3

Wind und Tragwerk prüfen

Windwiderstand nach DIN EN 13561 und die Zusatzlast auf die Unterkonstruktion klären — Markise und Tragwerk müssen zusammenpassen.

4

Zugang sichern

Gerüst oder Arbeitsbühne; die Leiter ist nur der Zugang, kein Arbeitsplatz für die Montage mit beiden Händen.

5

Konsolen an der Unterkonstruktion setzen

Nach Herstellervorgabe am Tragwerk, nie an der Platte.

6

Markise mechanisch montieren

Einhängen, ausrichten, nach Vorgabe fixieren.

7

Motoranschluss abgrenzen

Den witterungsgeschützten Anschluss durch die Elektrofachkraft herstellen lassen — Leitung, Anschluss, Prüfung.

8

Funktion prüfen

Markise aus- und einfahren; Windklasse und Einfahrverhalten beachten.


Die häufigsten Fehler

FehlerFolge
Motor selbst angeschlossenEingriff in den Stromkreis, Lebensgefahr
Markise an die Stegplatte geschraubtPlatte trägt nichts, Markise reißt aus
Windklasse nach DIN EN 13561 ignoriertMarkise hält dem Wind nicht stand, wird zum Segel
Zusatzlast auf die Unterkonstruktion nicht geprüftzu schwaches Profil versagt unter der Markise
Anschluss nicht witterungsgeschütztFeuchte und Kurzschluss am offenen Anschluss
Aufdach- und Unterglasmarkise verwechseltfalsche Erwartung — Hitze bleibt oder Wind wird unterschätzt
Von der Leiter montiertSturzgefahr
gtot nicht beachtetNachrüstung leistet thermisch nicht, was erhofft war
Windsensor weggelassenWindklasse schützt nicht, wenn niemand rechtzeitig einfährt
Unterglasmarkise ohne HerstellerfreigabeHitzestau hinter dem Tuch schädigt die Eindeckung
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Was beachtet werden muss

Schadstofffrage — steht am Anfang
Glas, PMMA und Polycarbonat enthalten kein Asbest, unabhängig vom Alter der Platte. Alte Kitte, Dichtstoffe, Beschichtungen und ein älteres Bestandsdach können es dagegen sehr wohl. Wo in die Bestandsfassade gebohrt wird, gilt die Fassadenprüfung — alte Putze aus der Zeit bis einschließlich 1993 können asbesthaltig sein (TRGS 519, Fachbetrieb).
Montagefläche ist das Tragwerk
Die Markise wird an Riegeln, Pfosten und Profilen der Überdachung befestigt, nie an der Stegplatte oder Scheibe. Die Zusatzlast gehört vorher geprüft.
gtot nach DIN EN 14501
Der Gesamtenergiedurchlassgrad macht die Wirkung vergleichbar: außen gegen Hitze, innen vor allem gegen Blendung.
Windwiderstand nach DIN EN 13561
Die außenliegende Markise ist eine Windangriffsfläche. Windklasse und Befestigung gehören zusammen geprüft.
Motoranschluss ist Elektrofachkraft-Arbeit
Der witterungsgeschützte Anschluss wird von der Elektrofachkraft hergestellt. Die mechanische Montage endet an der Klemme.
Absturz
Montiert wird vom Gerüst oder der Arbeitsbühne; die Leiter ist kein Arbeitsplatz.
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