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Bei elektrisch oder automatisch betriebenen Fenstern wird der Antrieb vom Strom getrennt und gegen selbsttätiges Schließen gesichert; bei Solar-Fenstern die Funktion deaktivieren und gegen Bewegung sichern. Ein motorisch schließender Flügel in der Putzstellung ist eine Quetschgefahr.
Bei trockenem, möglichst windstillem Wetter arbeiten — bei starkem Wind den gedrehten Flügel nicht unbeaufsichtigt lassen. Prüfen, ob das Fenster eine verriegelbare Putzstellung hat.
Den Flügel fassen, um 180 Grad drehen, bis der Putzriegel einrastet. Erst dann die Hände freigeben.
Blütenstaub, Laub und Staub von der Außenscheibe trocken oder mit viel Wasser lösen, bevor das Tuch kommt.
pH-neutralen Glasreiniger mit kalkfreiem Wasser anrühren, feucht reinigen, mit sauberem Tuch oder Abzieher abziehen, Wasser auffangen.
Flügel zurück in die Schließstellung, öffnen und schließen. Die Dichtung muss sauber anliegen; kein Wasser darf in der Nut stehen bleiben.
| Fehler | Folge |
|---|---|
| Flügel in Putzstellung nicht verriegelt | Flügel schlägt zurück |
| Elektrisches Fenster vor der Reinigung nicht deaktiviert | Antrieb schließt selbsttätig, Quetschgefahr |
| Scheuermittel oder Klinge an der Scheibe | Beschichtung matt, Kratzer |
| Hochdruckreiniger am Fenster | Wasser unter die Bleche, Kratzer, Korrosion |
| Abdeckblech oder Wasserableitrinne von innen zu erreichen versucht | Absturzgefahr, beschädigte Deckung |
| Aufs Dach gestiegen statt Putzstellung | Absturzgefahr, beschädigte Deckung |
| Bei starkem Wind den Flügel gedreht gelassen | Flügel schlägt, Beschlag beschädigt |